Menschen berühren – Schönheit begegnen

Fortbildungen und Supervisionen für RebalancerInnen und Körper- und KomplementärTherapeutINNen als Tages- und Wochenendangebote in Rüti ZH

„Es gibt in allen sichtbaren Dingen eine unsichtbare Fruchtbarkeit,
ein gedämpftes Licht, eine sanfte Namenlosigkeit, eine verborgene Ganzheit.
Es gibt in allen Dingen eine unerschöpfliche Süße und Reinheit,
eine Stille, die eine Quelle der Handlung und der Freude ist.
Sie erhebt sich in wortloser Sanftheit und strömt aus den unsichtbaren Wurzeln
allen geschaffenen Seins zu mir herauf, nimmt mich zärtlich auf
und grüßt mich in unbeschreiblicher Demut.

Dies ist zugleich mein eigenes Wesen, meine eigene Natur und die Gabe des Denkens
und der Kunst meines Schöpfers in mir, der als Hagia Sophia spricht,
der als Schwester, die Weisheit; spricht.“

Pater Thomas Merton

Der Schlüssel für eine heilbringende äußere (und einer folgenden inneren) Wandlung liegt in der faszialen Beschaffenheit unseres Körpers. Unser Körper formte und formt sich Tag für Tag – aus den Erfahrungen und Gefühlen unser täglichen Erlebnisse. Dazu gehören auch seelische Verletzungen, die sich leider nicht wegmeditieren lassen, weil sie im Körper verankert sind.
Berührungen haben das Potential unterbrochene Verbindungen zwischen Denken, Fühlen und Handeln, zwischen Körper und Geist, zwischen Herz und Verstand neu zu verknüpfen und integrieren. Achtsame, einfühlsame und tiefe Berührungen erinnern Ihren Körper an seinen ursprünglichen, individuellen und gesunden Zustand. Heilung darf geschehen – Schönheit wird sichtbar.

 „There is a crack, a crack in everything. That’s how the light gets in.“ – Leonard Cohen

Themen der Fortbildung:

01. Juni – Das Kohärenzgefühl entscheidet über Genesung oder innere Unruhe

19. Juli – „Sie können gerne tiefer gehen ….“

09. – 11. September – Eine Faszie ist eine Faszie ist eine Faszie ….

27. Oktober – Intuition und strukturelle Idee – eine konstruktive Partnerschaft

11. – 13. November – Empfänglich sein – die Kunst des Nichts Tun

09. Dezember – Was oder wem schenken wir Aufmerksamkeit – Ansteckend sein

Anmeldungen über die Webseite oder über schule(at)rebalancing-schule.ch

Touching (from) the heart

Fortbildung für RebalancerInnen und andere Körper- und KomplementärTherapeutINNen
vom 13. – 15. Mai 2022 in München

Welche Bedeutung haben die neuesten Ergebnisse aus Faszien-Forschung für uns als Menschen, als Körper- und KomplementärTherapeutInnen und in unserer tägliche Arbeit in unseren Praxen?

Praxisnah und tiefgehend gestalten wir an diesen Tagen einen ressourcen- und körperzentrierten Weg mit den Grundlagen der Faszienberührungen sowie den vier Prozessphasen der Komplementärtherapie: Begegnen, Behandeln, Integrieren, Transferieren.

Wende diese vier Prozessphasen in deiner Praxis an.
Integriere die Updates aus der Faszienforschung mit deinen einfühlsamen Faszien (Rebalancing) Berührungen. Schule und vertiefe den Blick auf die Ressourcen des Klienten beim Körperlesen.

Deine Eigenwahrnehmung wird verfeinert. Beziehe den Klienten von Anfang an
als Mitgestalter seines Prozesses mit ein.

Weitere Seminarinhalte:

• Vertiefung Körpersprache und Körperlesen

• Faszientechniken die das Herz berühren

• Eigenwahrnehmung und Handlungsfähigkeit gestalten

• Verbindung Gesprächsführung und körperzentrierte Entdeckungen

• „Therapeut – Begleiter“ – Dynamik in der KomplementärTherapie

• Die Bedeutung des Vagus-Nerv und das Erfahren von Stille

• Neuroaffektive Meditationen für innere Heilungsprozesse

Die Pandemie der Einsamkeit

Berührung als Basis für emotionale Nähe


Einsamkeit macht krank – wäre es möglich, diese in Zahlen zu messen, würden wir von der wohl größten Pandemie der heutigen Zeit sprechen. Rauchen ist tödlich, Einsamkeit nicht weniger. Das Risiko für schwere Herzerkrankungen und Krebs wird nicht nur durch Übergewicht, Bewegungsmangel, zu viel Fleischkonsum oder übermäßigen Alkohol- und Nikotingebrauch gesteigert, sondern ebenso beim längeren Erleben von Einsamkeit.

Kontakt zu anderen Menschen ist für jeden Menschen lebensnotwendig. Die Fähigkeit mit sich selbst in einer guten Verbindung zu sein ist eine Voraussetzung für den Kontakt zu und mit Anderen. Die Frage, ob sich jemand selbst spürt oder ob er sich als getriebener und vom Außen bestimmt erlebt nicht minder? Nicht zu vergessen ist der Kontakt zur Natur, zur Umwelt und idealerweise ist auch eine spirituelle Verbindung von elementarer Bedeutung für das eigene Erleben.

Die Corona Maßnahmen haben in bestimmten Bevölkerungsschichten eine Pandemie der Einsamkeit gefördert. „Social distancing“ wurde eingefordert. Abstand halten – und die Angstszenarien in den Medien, haben eine Isolation gefördert. In den deutschen Großstädten existieren erstmalig in der Geschichte mehr Single als Gemeinschafts Haushalte. Wie bildet sich dieses Thema in der täglichen Praxis ab? Können wir mit der Methode Rebalancing dem etwas entgegensetzen? Denn es ist ein offensichtliches schwieriges gesellschaftliches Thema, dass es so wenig Menschen gelingt, stabile erfüllende Beziehungen/Freundschaften zu leben.

Rebalancing fördert emotionale Nähe

Die meisten Menschen, die in die Praxis kommen, sind im Alltag mit dem Nervenbotenstoff Dopamin vertraut. Jede Nachricht auf dem Handy-Bildschirm signalisiert einen Eingang einer Mail, SMS oder sonstige Nachrichten und lassen ein positiven Gefühlserlebnis entstehen. Doch der Schein trügt, da die Wirkung des Hormons sehr kurz ist. Es fehlt das sinnliche Erlebniss einer Berührung, eines Geruchs oder eines anderen sinnlich erfahrenen Kontakts. Es fehlt die Berührung, die jeder Menschen braucht.

Die im Rebalancing besonders langsamen, einfühlsamen und absichtslosen tiefen Berührungen der Faszien aktivieren das Hormon Oxytocin. Alle Berührungen, die ein Mensch als angenehm und positiv empfindet, löst ein Gefühl der Ruhe aus, verringert Ängste, fördert Heilung und Wachstum. Emotionale Botschaften und Signale werden besser verstanden und Menschen beginnen (wieder) angemessen auf diese zu reagieren. Oxytocin verringert Stress, senkt den Blutdruck, lindert Schmerzen und aktiviert den Magen-Darm-Trakt.

Da das Hormon Oxytocin schnell wieder abgebaut wird, sind mehrere Behandlungen hilfreich, damit sich die aufnehmenden Rezeptoren vermehren und die positiven Effekte länger andauern können.

Rebalancing Berührungen unterstützen Menschen darin, mit sich selbst und ihrer Tiefe in Kontakt zu gelangen. Das fördert ein auf-(und womöglich aus-)brechen aus einer oberflächlichen Welt. Sie fördern die Sensualität und erfüllen die Sehnsucht nach emotionaler Nähe; dem Erleben von Verbundenheit.

Deinen Traum verwirklichen

Wie das Gelingen gelingt

Ein Impuls kann ausschlaggebend sein, um mit unseren Bedürfnissen (wieder) in Kontakt zu gelangen. Eine erhaltene Rebalancing Behandlung offenbarte mir die Schönheit einer absichtslosen Berührung. Damit war der Grundstein gelegt, der mein Leben mit Sinn, Stillle, Freude und Kreativität (er)füllt.

Gelingen

Das Gelingen eines Traumes unterscheidet sich von Erfolg. Die Realisierung deines Traums benötigt günstige Fügungen, die außerhalb deiner eigenen Möglichkeiten liegen. Auch mit den größten Anstrengungen, könnten diese nicht herbeigeführt werden. Jedoch ist es hilfreich, gewisse Vorstellungen davon zu haben, wie sich dein Traum verwirklichen konnte.

Gemeinsam

Umsetzen und wahr werden lässt sich dein Traum kaum allein. Du benötigst andere Menschen, die entweder denselben Traum besitzen oder die dich in der Umsetzung deines Traums unterstützen. Wir sind zum leben auf andere Menschen angewiesen. Zum lernen und uns weiter zu entwickeln. Als soziale Wesen dürfen wir mit der Unterstützung anderer Menschen unsere Träume verwirklichen.

Sehnsucht

Jede tiefgreifende Veränderung beginnt mit dem Mut sich vorzustellen, dass Leben auch anders geht. Träume sind dazu in der Lage, uns so zu bewegen, dass wir bewusst nach Möglichkeiten zur Verwirklichung suchen. Dein Sehnen ist die Antriebskraft zum Verwirklichen deiner Träume.

Entfaltung des (bis dahin) Verborgenen

Deine Träume sind dein Wegweiser für deinen Weg in die Zukunft. Alles was du bisher erreichtest, begann als Vorstellung/Traum. Gibt es einen Traum, den du n o c h nicht erreicht hast? Er wird zur Realität werden, wenn du dafür günstige Bedingungen antriffst oder diese gestaltest. Begegne im Rebalancing deiner KörperSeeleGeist Einheit. Finde dort dein Potential, die Informationen zur Verwirklichung deines Traumes, die schon in dir vorhanden sind.

„Das Gelingen ist Ausdruck der Entfaltung eines bis dahin verborgenen, aber in den real existierenden Gegebenheiten bereits angelegten Potentials. Um es Wirklichkeit werden zu lassen, setzen wir unsere vorhandenen oder entwickelten Ressourcen ein.“
Gerald Hüther

Wandel und Neuanfang

Lernen ist ein Grundmerkmal alles Lebendigen. Diejenigen Lebewesen sind tot, die nichts mehr lernen können. Deshalb lernen alle Lebewesen ständig. Sie lernen ihre inneren Beziehungen immer wieder neu zu organisieren.
Gerald Hüther

1992/93 entschied ich mich, für eine Heilpraktiker Ausbildung. Jürgen Maier aus Berlin, der Schulleiter, erklärte uns, dass es unmöglich sei, den gesamten Stoff des Unterrichts, für den Mediziner Jahre studieren, innerhalb dieser Schul- und Prüfungszeit auswendig zu lernen. Wir benötigen einen „Mut zur Lücke“. 1994 habe ich, ausgestattet mit diesem Mut, die Überprüfung beim Gesundheitsamt bestanden. Damals dachte ich, dass dies meine letzte große Prüfung, also das letzte große Lernprojekt sei. Es kam anders. Nach über 25 Jahren, bereitete ich mich 2018/19 auf die Prüfung für den KomplementärTherapeuten in der Schweiz vor. Mein Lernen hatte sich verändert. Ich war gelassener, betrachtete die Themen systemischer, lernte in Schemata und inneren Bildern. Ich wusste, dass ich Hilfe benötige. Von Menschen und von Gott. Ich habe tatsächlich bestanden und nahm mir vor, nicht zu vergessen, wem ich dies verdanke.

Zum Lernen gehörte mehr, als nur zu üben, wiederholen und auswendig zu lernen. Ähnlich einer therapeutischen Begleitung, in der es nicht nur auf die Anwendung der richtigen Technik (einer bestimmten Methode) ankommt, sondern in welchem Beziehungsgeschehen diese erfolgt. Es galt also eine Form von Zuwendung zu entwickeln, welches mir Vertrauen und Verstehen in die Materie vermitteln würde. Der Bezug (die Beziehung) hat weniger mit Handlung als mit Haltung zu tun.

Lernen findet für mich täglich statt. Die eigentlich großen Prüfungen des Lebens vermittelten mir, dass ich „mich führen lassen darf“. Jeden Tag übe ich mich in Vertrauen. Jeden Tag wähle ich, ob ich eigenen Ideen und eigenen Plänen folge. Oder folge und staune ich über einem größeren Plan, nach dem mein Leben verläuft? Ich staune über die Wendungen, die mein Leben nahm und (im Nachhinein betrachtet) über seine Gradlinigkeit.

„Alles Mittel ist Hindernis. Nur wo alles Mittel gefallen ist, geschieht Begegnung.“
Martin Buber

Nichts ist festgeschrieben, solange wir leben.
Was ist das Wesen des Wandels? Erlebe ich auf meinem Weg Neues? Oder zumindest dasselbe Alte in einer neuen Haltung? Leben und Lernen sind nichts starres. Ich durfte im Leben mehrmals (neu) beginnen. Vertrauen entstand im Laufe der Jahrzehnte, verbunden mit der Erfahrung, dass (plötzlich) unverhofft etwas Neues aufbrach. Kreative Momente sind die Leitmotive des Wandel. Das beinhaltet auch die schmerzhafte Erfahrung, möglicherweise alte Haltungen / Ideen / Dinge loszulassen.

http://www.rebalancing.de – Wandel und Neugestaltung
Mit der Einführung des Internets und der folgenden Möglichkeit Domains zu reservieren, erwarb ich die obige Domain, ohne zu wissen, ob und wie ich eine Webseite gestalten könnte. Dank eines jungen Studenten entstand Mitte der 90`iger Jahre, die erste Webseite der Rebalancing Schule. Seit diesem Wochenende ist sie, mithilfe der Webdesignerin Alexandra Muhm, komplett neu gestaltet worden. Diese Neugestaltung dauerte neun Monate. Unzählige Ideen und deren Verwerfungen.

Wie kann die Vielfalt und Einmaligkeit von Rebalancing, wie eine Berührungsqualität in Worte und Bild dargestellt werden? Ist das überhaupt möglich? Eine der Hauptqualitäten des Rebalancing, die Begegnung, erfordert ein Innehalten. Das Gewohnte und Routinierte bleibt einen Moment lang still. „Hier bin ich!“ Die Präsenz des Anderen spricht mich an. Wenn die Begegnung mit dieser Webseite zu einem Innehalten, zu einem Ansprechen führt, dann haben sich all die Monate der Reifung gelohnt.

Alles hat seine Zeit, heißt es im Buch der Prediger. Das Lernen. Die Entwicklung. Die Gestaltung. Die Neuausrichtung. Der Wandel. Organismen lernen ihre inneren Beziehungen immer wieder neu zu organisieren, so dass es am Ende ihrem Überleben und ihrer Reproduktion dient. So funktioniert das Lernen bei Einzellern, in unserem Körper (auch unserem Gehirn), in sozialen Systemen, in Familien, in einer Gesellschaft und auch in der Rebalancing Schule. Diese Beziehungen werden, so wünsche ich es allen Besuchern der Webseite ebenso zu einer Quelle sich selbst neu zu organisieren.

„Worte sind reine Freiheit, sie sind Träger geistiger Schönheit und Manifestationen dessen, was sich in uns bildet, weil Inspiration und Intuition ihr selbstverständliches Mitspracherecht haben. Und doch sind es zugleich Erfahrungen, die durch die eigene Seele gegangen sind, Gedanken, die durchlebt sind. Auch hier geht es um beides: Zulassen und Gestalten. …. Texte sind Übungen des hörenden Herzens.“
Martin Schleske

Gestalten, Zulassen und Gestaltet werden

Fortbildungszyklus 2022
Menschen berühren – Schönheit begegnen

Was ist schön?
Wann zeigt sich die Schönheit eines Menschen?

Als KomplementärTherapeut, betrachte ich die untrennbare Ganzheit (die KörperSeeleGeist-Einheit) des Menschen, der mit seiner Umwelt in einer ständigen Wechselwirkung steht. Er ist Einzigartig, verfügt über ein Potential der Persönlichkeitsentwicklung und einer sinnstiftenden Gestaltung seines Lebens. Er ist aktiver Mitgestalter seines Lebens, seiner Gesundheit und seines Wohlbefindens. Doch dieses Wissen um all seine Möglichkeiten führt mich nicht automatisch zum Erkennen der Schönheit seiner Persönlichkeit.

„Keine Methode ersetzt persönliche Wärme, Toleranz und (die) positive Einstellung zum Menschen.“ Ruth C. Cohn

Dennoch verhilft mir (m)ein Menschenbild darin, dass es in jeder Begegnung und Berührung eines Menschen keiner Reparatur bedarf. Alles ist in diesem Menschen vorhanden, was seiner Heilung bedarf.
Meine Form der Begleitung, die zu einer Verwandlung eines festgefahrenen Zustandes führt, besteht bestenfalls darin, dass ein Erkennen (eine Erkenntnis) stattfindet, wie der Mensch sich selbst in seinem Inneren fühlt. Wie er ein Verständnis entwickeln kann, wie sein Körper, seine Seele und sein Geist einander beeinflussen. Erkenntnis erfordert eine Suche nach Wahrheit. Inspiriert von diesem Verlangen beginnt Verwandlung. Verwandlung fördert Heilung.


Dieser Durst nach Wahrheit führt Menschen zum Rebalancing – entweder in meine Praxis oder in die Ausbildung. Auch mein Weg mit Rebalancing begann so. Meine Klienten sind nicht irgendwelche Menschen, die zufällig vorbeikommen. Es sind meine Schwestern und Brüder – im weitesten Sinne, meine Familie. In der Regel kommen sie mit einem Wunsch nach Veränderung.
Hier beginnt das Gestalten einer Begegnung – oder, wie es „fachlich“ genannt wird, einer Behandlung. Gestaltung bedeutet zuallererst: Anders zu (be-)handeln.

„Wenn Du in der Liebe bist, wird alles zu dir sprechen.“ Martin Schleske

Liebe ist die Grundlage im Rebalancing. Jegliche Spannung verschwindet, wenn ihr mit Liebe begegnet wird„, schrieb ich 2008 im Buch über Rebalancing. Körperberührungen sind nicht nur eine Frage der Technik. Es bedarf achtsamer und liebevoller Ohren, Augen und Hände für den beginnenden Dialog mit dem Menschen, der sich mir anvertraut. Und ebenso für mich selbst. Die Wahrnehmung des eigenen Herzens fördert mein Mitgefühl. Mein Herz urteilt nicht und hat ein wichtiges Mitspracherecht in jeder Begegnung. Es fördert Inspiration und Intuition und beeinflusst strukturelle und kreative Gestaltungsideen, im Dialog zweier wertvollen Persönlichkeiten.


Dieser Reiz, dass mein Herz sich jederzeit, (möglicherweise auch entgegen) dem von mir ursprünglich Gewollten, auf eine sich eigene Weise einbringt, ermöglicht den Zugang zu zwei wesentlichen Aspekte des Lebens: Zulassen und Gestalten. Beides geschieht mit einer ureigenen Autorität, mit Kraft. Beide sind Geschenk. Das eine gestaltet, was das Auge sieht und folgt meinen gewollten und kreativen Gedankenflüssen. Die andere bringt ein, was das Herz empfängt: Inspiration.

Im ideal lassen sich meine strukturellen Ideen von meinem Herzen (kreativ) beeinflussen. Dann sind die Berührungen nicht gewöhnlich oder gewollt – sie sind bewusst geführte und gelenkte Streichungen. Das „Ergebnis“ ist größer als Willkür oder Zufällig.

Dankbarkeit

Ich berühre Menschen seit 30 Jahren. Bestimmte Striche (Berührungen) habe ich tausende Male ausgeführt. Es ist faszinierend sagen zu dürfen:

Nie ist es derselbe Strich. Nie ist es dasselbe Ergebnis.

Jedesmal begegnet mir Schönheit, in der achtsamen, präsenten und liebevollen Berührung.

Es offenbart sich mir die einzigartige Schönheit eines Menschen.


Weitere Informationen zum Fortbildungs-Zyklus: hier

Dein Körper kommuniziert – immer

Dein Körper ist ein Gefühlskörper. Das wird offensichtlich bei Menschen, die dir vertraut sind. Augenblicklich erkennst du, wie sich dein Gegenüber fühlt. Woran? Anhand der Körperhaltung, der Mimik, der Bewegungen und der Stimmlage deines Vertrauten. Nicht anders verhält es sich in einer Behandlungssituation. Deine Körperhaltung, Mimik und die Stimmlage bieten eine gute Orientierung, um sich einzufühlen und ein größeres Bild zu betrachten. Mit dem „Körperlesen“, werden Wertschätzung dir gegenüber ausgedrückt. In deinem Leben benötigst du die Augen eines Gegenüber, um dich selbst besser zu erkennen. Dies gelingt leichter, sofern es auch dir gelingt deine Stärken, Potentiale und Möglichkeiten zu erkennen. 

„Schon komisch. Wir können uns nur von außen sehen, dabei passiert fast alles innen.“
Charles Mackesy

In meiner Praxis begegnen mir regelmäßig die negativen Auswirkungen von langanhaltenden emotionalen Stress. Zu den häufigsten emotionalen Merkmalen gehören das Unterdrücken und / oder Verdrängen der eigenen Gefühle. Die übertriebene Sorge um die Bedürfnisse anderer Menschen aus der unmittelbaren Umgebung – seien diese körperlicher oder emotionaler Art, sind weitere Merkmale und führen zur Vernachlässigung der eigenen Körperwahrnehmung, sowie der eigenen emotionalen oder körperlichen Bedürfnisse. Diese werden nicht wahrgenommen oder ignoriert. Fast jedes Organ in deinem Körper kann auf Dauer, aufgrund des unbewussten Umgangs mit den eigenen Bedürfnissen, gesundheitlich in Mitleidenschaft gezogen werden.

Dass die Art und Weise wie du deinen Gefühlen begegnest und wie du KörperGeistSeele Konflikte bewältigst, einen Einfluss auf deine Gesundheit hat, wurde und wird in der „konventionellen“ Medizin kaum berücksichtigt. Dabei sind körperliche Beschwerdebilder eine Möglichkeit deiner KörperSeeleGeist Einheit (vor allem bei chronischen Beschwerdebildern), um Aufmerksamkeit zu erhalten. Solltest du dir selbst (oder deine Umgebung dir) keine Aufmerksamkeit schenken, erledigt dies dein Freund (dein Körper) für dich. Dies ist eine unbewusste Bewältigungsstrategie. Wenn du dich in diesem Muster wieder entdeckst, solltest du dir keinen Selbstvorwurf machen. Denn die Ursachen für dieses Verhalten liegen weit zurück. Die erlernten und erfahrenen Strategien, hast du dir meist in deiner Kindheit angeeignet. Dies ist auch der Grund, weshalb jeder Mensch anders auf internen und externen Stress reagiert. Es ist ein Ergebnis der individuellen Reaktion.

Dankbarkeit gegenüber deinem Körper ist der bessere Weg. Denn dein Körper ermöglicht dir zu lernen, auf dich zu achten und dich mehr wertzuschätzen. Es ist der Beginn eines Weges, der zur KörperSeeleGeist Gesundheit führt. Dein Körper bildet eine Einheit, mittels der Psyche, deinem Nerven-, Immun- und Hormonsystem. Es sind keine getrennten Systeme. Erst im ihrem Zusammenspiel schützt diese Einheit vor inneren und äußeren Störungen.

„Emotionen sind sehr wichtig, denn sie interpretieren die Welt für uns. Sie besitzen eine Signalfunktion, die uns über unsere inneren Zustände informiert, wenn diese durch äußere Reize beeinflusst werden.“
Dr. Gabor Maté


Werde der du bist

Es benötig eine innere Bereitschaft, um dich und dein Inneres besser wahrzunehmen. Übernimm Verantwortung und suche nicht die Schuld bei anderen oder im Außen. Tägliche Achtsamkeit- und/oder Meditationsübungen sind ein guter Start. Dafür bedarf es nur einige Minuten am Tag. Lasse dich auf körpertherapeutische Begleitung wie z.B. Rebalancing ein, um die Sprache deines Körpers zu verstehen. Rebalancing unterstützt dich darin, dich selbst kennenzulernen. Es korrigiert deine Sicht auf dich, auf andere und auf manche Dinge in deiner Welt. Bewege regelmäßig deinem Körper – sei es in die Natur oder mittels Yoga, Tanz oder ähnlichen körperzentrierten Methoden. Dies neuen Erfahrungen gestalten dich.

„Wir glauben Erfahrungen zu machen, aber Erfahrungen machen uns.“
Eugen Ionesco

Aus meiner Erfahrung ist es hilfreich, zumindest am Beginn, alles was dir an dir und deinen Reaktionen auffällt aufzuschreiben. So beginnst du deiner eigenen Wahrheit ins Gesicht zu schauen. Was funktioniert in deinem Leben und was nicht? Was benötigt mehr Gleichgewicht? Wo weichst du aus? In welchen Situationen verstummst du oder traust dich nicht zu sprechen? Wenn du Körperreaktionen wahrnimmst: was ist unmittelbar davor geschehen? Wie deutest du diese? Etc. Ohne diese Aufmerksamkeit bleibt vieles aus deinem Innerem im Unbewussten – im Verborgenen. Welche Botschaften in dir suchen Beachtung? Der Weg der Selbstannahme und Selbstliebe ist manchmal lang. Alles in dir möchte geliebt werden.

Werde der du bist. Lebe dein Leben gemäß deiner tiefsten Wahrheit. Suche deinen eigenen Weg, zu Sein. Dein Körper ist ein treuer Begleiter, der dir dein ganzes Leben lang dient. „Es gibt nichts zu verlieren, außer deiner Angst,“ sang einst Rio Reiser. Möge es dir gelingen.

Beginnen

Entwicklung beginnt, indem wir uns als Subjekte begegnen

Wir Menschen sind zutiefst soziale Wesen, und sind angewiesen auf ein Du, auf ein Gegenüber, auf andere Menschen. Wir sind Einzigartig. Zugleich benötigen wir ein Gefühl von Eingebunden sein, von Nähe oder Geborgenheit.

Wir sind ein Leben lang in der Lage uns grundlegend zu verändern. Diese Veränderung werden wir nur beginnen, wenn wir es selbst wollen. Dazu ist es hilfreich, wenn die angestrebte Veränderung in unserem Wesen, unserer inneren Natur entspricht. D.h. wenn wir auf diesem Weg erfahren, dass wir uns lebendiger, glücklicher, authentischer wahrnehmen, als zuvor.

Was hindert Menschen, ihre in Ihnen angelegten Begabungen und Potentiale weiter zu entwickeln?
1. Das Erleben von Inkohärenz; d.h. dass erlebte Probleme und Schwierigkeiten als zu groß / mächtig erfahren werden.
2. Die Erfahrung von (zuviel) Kohärenz; wenn alle Schwierigkeiten von anderen abgenommen und beseitigt werden.
3. Die Erfahrung von anderen uns wichtigen Bezugspersonen als Objekt behandelt zu werden.
Diese Erfahrungen lassen die in jedem Menschen angelegte und vorhandene Offenheit, Beziehungsfähigkeit, Einfühlungsvermögen und Gestaltungslust verschwinden.

Was fördert die Entwicklung von Entdeckerfreude, Offenheit und Gestaltungslust?
Sobald wir uns als Subjekte begegnen, beginnt Veränderung. Subjekt sein erfordert die Bereitschaft, uns einander zu zeigen, als individuelle Wesen. Wir dürfen uns gegenseitig einladen, ermutigen und inspirieren, uns in unserer Verletzbarkeit, in unseren Bedürfnissen und in unserer Vielfalt unserer erlebten Erfahrungen zu begegnen. Das ist dann das Geschenk, dass wir einander weitergeben dürfen. Unsere Lebendigkeit!

Ich befinde mich gerade in Thun in der beginnenden Rebalancing Ausbildung. Ich bin Teil dieser Entwicklung. Das ist das wunderschöne an meiner Arbeit und meines Lebens: die fortwährende Erfahrung von Inspiration und Veränderung.

Das Wesen des Lebendigen ist Berührung. Diese lässt sich weder planen noch bewusst herbeiführen. ES ist Geschenk. Ich darf empfänglich und dankbar sein für den Kontakt zu dieser Kraft. Dem unzerstörbaren Gefühl von Verbundenheit mit dem eigenen Körper und der damit einhergehenden übersprühenden Lebensfreude. Mich begrüßen und erinnern heute die Magnolien auf meinem Weg zu mehr Entdeckerfreuden und Gestaltungslust.

Ich freue mich auf jeden Menschen, jedem Lebewesen, dem ich auf diesem Weg begegnen darf.

Start der Rebalancing Körper- und KomplementärTherapie Ausbildungen in Covid 19 Zeiten

Ende April beginnen (seit über 25 Jahren) traditionell unsere Rebalancing Ausbildungen. Letztes Jahr konnten wir aufgrund des „Lockdowns“ erst im Juni beginnen. Dankbarkeit und Demut waren unser Grundgefühl – kamen trotz aller Einschränkungen sowohl in der Schweiz, als auch in Deutschland je eine Ausbildungsgruppe zustande. Flexibilität in den Planungen waren und sind seitdem von uns allen gefragt.

Wie ist die Situation dieses Jahr?
In der Schweiz dürfen Ausbildungslehrgänge stattfinden, für deren Durchführung eine Präsenz erforderlich ist und  bei denen die Veranstalter über ein „entsprechendes Schutzkonzept verfügen und dieses umsetzen„. Das bedeutet, dass wir am 29. April in Thun wie geplant mit Level 1.2 die Rebalancing Ausbildung 2021 weiterführen werden. Auch beim Ausbildungslehrgang 2020/21 konnten die Ausbildungsabschnitte, abgesehen von einzelnen Ausfalltagen, weiter durchgeführt werden.

In Deutschland ist die Situation leider nicht so übersichtlich. Im bestehenden Ausbildungslehrgang mussten Abschnitte verschoben bzw. kreativ und interaktiv durchgeführt werden.

In einer Mitteilung der Bayrischen Staatsregierung vom 07. April 2021 heißt es: „Einrichtungen der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung dürfen Präsenzunterricht anbieten, wenn dort der Mindestabstand eingehalten werden kann und die örtliche Inzidenz unter 100 liegt.“

Maßgeblich ist der Inzidenzwert des Landkreises oder der kreisfreien Stadt, wo die Schule steht, nicht der Wohnort der Schüler.“

UPDATE:
Nachdem die Münchner 7-Tage-Inzidenz zuletzt an drei Tagen in Folge über 100 lag, 
gelten gemäß Bayerischer Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ab Mittwoch, 14. April, wieder verschärfte Lockdown-Regeln. Für die Durchführung  außerschulischen Weiterbildungsmaßnahmen bedeutet dies:

1. Alle Angebote in Präsenzform der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Angebote der Erwachsenenbildung sind untersagt.

Das tut uns leid und ich hoffe, dass wir stattdessen vom 07. – 10.05. unterrichten dürfen.
UPDATES FOLGEN

Bitte schreibt uns (schule@rebalancing-schule.ch), dann werdet ihr direkt von uns über die neuesten Entwicklungen informiert. Sollte ein Level nicht stattfinden können, wird von uns automatisch das nächste Level als Ersatz angeboten und wir suchen gemeinsam mit Euch nach Ausweichterminen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Leben heißt berühren

Als Heilpraktiker darf ich in Deutschland Menschen legal behandeln, also auch berühren. Massage- und Körpertherapeut(Inn)en ohne medizinische Fachausbildung dürfen seit Monaten keine Menschen mehr berühren bzw. behandeln. Das hat fatale Auswirkungen, für alle Beteiligten.

Dieser Problematik stehe ich ebenso hilflos gegenüber. Auch der Tatsache, dass die Durchführung der Rebalancing Ausbildung in Deutschland aufgrund sich ständig ändernder Verordnungen, teilweise erlaubt und dann wieder nicht erlaubt ist. Es fühlt sich für mich an, wie ein „Ritt auf der Rasierklinge“. Die Behörden treffen keine klaren Aussagen. Bei der Durchführung des letzten Seminars hatte ich mehr Sorge ob einer möglichen Anzeige von „besorgten“ Nachbarn, als an einem Virus zu erkranken.

Über die (gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen) Auswirkungen dieser Maßnahmen wird leider sehr selten diskutiert. Es hat sich ein „illegaler“ Markt der Massage-/Körpertherapie gebildet, der, sollte jemand angezeigt werden, sehr teuer werden kann. Dass dies trotz dieser Gefahr geschieht hat zwei wesentliche Aspekte: 1. Wovon sollen die Massage-Körpertherapeuten leben? All die angekündigten Hilfsangebote der Regierung lassen diese Gruppe der Selbstständigen förmlich verhungern. 2. Treiben seelische, gesundheitlichen und soziale Beschwerden (auch aufgrund fehlender Berührungen) Menschen dazu an, eigenständig und da es nicht anders geht, auch illegal eine Lösung zu finden.

Was passiert, wenn wir (nicht) berührt werden?

Ein Leben ohne Berührungen hat fatale Auswirkungen auf uns Menschen. Berührungen stärken unsere Selbstwahrnehmung. Wir nehmen unsere Umgebung und unsere Beziehungen mittels Berührungen besser wahr.

Berührungen verbinden wir mit emotionaler und sozialer Nähe, und das Fehlen von ihr mit entsprechender Distanz. Bestimmte Rezeptoren in unserer Haut helfen uns körperliche Empfindungen zu verarbeiten. Andere (sogenannte CT-Afferenzen) senden Signale an einen tieferen Teil des Kortex, der u.a. für unser emotionales Gleichgewicht von Bedeutung ist. Dieser sorgt vage für Gefühlsbotschaften, wie „sich angenommen“ und „sich sicher“ zu fühlen. Andere Bahnen der CT-Afferenzen stärken die Wahrnehmung von Schönheit, Verlässlichkeit aber helfen uns auch zu erkennen, wer wir im gesellschaftlichen Leben sind. Diese sensorischen Nervenzellen lassen in uns u.a. ein Gefühl der Freude entstehen, wenn wir freiwillige, als angenehm empfundene Hautberührungen empfangen. Dies lässt Wissenschaftler vermuten, dass es sich um einen angeborenen und nicht erlernten Prozess handelt, der zu den Freuden führt, die mit diesen sozialen Interaktionen verbunden sind.

Dieselben Bereiche des Gehirns, die auf diese angenehm empfundenen Berührungen ansprechen, erhalten auch sensorische Informationen von inneren Körperbereichen (Interozeption). Interne und externe Signale verbinden sich hier zu einem einzigartigen Gefühl des „Körpereigentums“ und helfen damit unser verkörperten psychischen „Selbst“ wahrzunehmen.

Auch bilden Berührungen eine Grenze zwischen uns und der Außenwelt. Dies kann mittels sensorischer Stimulation zu einer Verkörperung führen, also einem Gefühl, im eigenen Körper zu Hause zu sein.

Ein weiterer Aspekt fehlender Berührungen, sind eine verstärkte Wahrnehmung von Schmerzen sowie ein höheres Empfinden von Stress. Achtsame und tiefe Berührungen wie sie im Rebalancing stattfinden, reduzieren Stress und Schmerzen, im ideal verschwinden diese ganz. Das Gefühl des Wohlbefinden mittels körperlicher und seelischer Berührungen sei ebenso nicht unerwähnt.

Berührungen besitzen für uns Menschen die wesentlichste Funktion, um miteinander in Beziehung zu treten. Berührungen vermitteln in uns die Überzeugung, dass wir einen Platz in der Welt anderer Menschen besitzen.

Auswirkungen der sogenannten Abstands-Maßnahmen

Nachdem uns (als Bevölkerung) mitgeteilt wurde, dass wir Berührungen und Nähe unterlassen sollen, führte dies zu einer starken Verunsicherung bei allen Menschen in meiner Umgebung. Dies betraf den Freundeskreis, die Klienten als auch die Ausbildungs- und Seminarteilnehmer. Dies machte sich (am Anfang der Maßnahmen) auch in der Praxis bemerkbar. Fast jeder Klient war aufgrund der medialen Berichterstattung stark verunsichert, und konnte nicht einschätzen, wie gefährlich für ihn körperliche Berührungen sind.

Nun kommen Klienten in die Praxis, die seit Monaten oder schlimmstenfalls seit über einem Jahr nicht mehr berührt wurden. Nicht mal ein Händeschütteln fand mehr statt. Der Leidensdruck ist sehr hoch – und es ist durchaus vorstellbar, dass diese Zeit auch seelische Narben hinterlassen wird. Vor allem vermissen sie Berührungen und Umarmungen, als emotionale und seelische Nahrung.

Keiner kann die langfristigen Veränderungen / Auswirkung dieser unsäglichen Maßnahmen für unsere Einstellungen gegenüber Berührungen einschätzen. Werden wir uns noch weiter die Hande zur Begrüßung geben? Verschwinden Umarmungen aus unserem Alltag? Eine von Januar – März 2020 durchgeführte britische Studie, also größtenteils vor der Einführung dieser Abstandsmaßnahmen, ergab, dass 54 Prozent der Menschen bereits das Gefühl hatten, zu wenig Berührung in ihrem Leben zu haben. Wie würde diese Studie wohl heute ausfallen?

Achtsame, freiwillige und liebevolle Berührungen zwischen zwei Personen gehören zu den stärksten aller emotionalen sozialen Signale. Ich wünsche allen Menschen, Klienten, als auch allen Körper- und Massagetherapeuten, dass diese Form der achtsamen Berührungen in unser Leben so schnell wie möglich (legal) einen angemessenen Platz erhalten.

Deshalb ist mein Appell an alle politischen Entscheidungsträger, diese unsäglichen Maßnahmen und Verordnungen des Verbots von nicht medizinische Massagen und Körpertherapien, schnellstmöglich aufzuheben.