Mit Freude lernen

Lernen ist ein Grundmerkmal des Lebens. Es findet unser ganzes Leben lang statt.

Du hast Freude am Lernen? Das zeigt Dir etwas über Deine Lust am Leben. Oder auch umgekehrt.

In der Rebalancing Schule fördern wir Deine Ressourcen. Wir schauen Dich an, anerkennen Dich so, wie Du gerade bist und berühren Dich wertschätzend. Wir begegne einander als Subjekt; das bedeutet, dass wir Deine Qualitäten, die Du aus Deinem bisher erlernten Leben, fordern und fördern.

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Wir alle sind zu viel mehr fähig, als wir uns vorstellen können. Dies gelingt uns aber selten allein. Dafür benötigen wir andere Menschen, Inspirationen und Wertschätzung. Menschen die dies erkennen und uns Rückmelden. Und Freude am Lernen – also am Leben!

Rebalancing ist getragen von Akzeptanz, Präsenz und dem Wissen, dass jeder Körper alles besitzt, was er für seine Heilung benötigt

Dem Menschen wird als Einheit von Körper, Geist und Seele begegnet. Rebalancing unterstützt die körpereigene Intelligenz, aktiviert die Selbstregulierungskraft und verbessert das Körperbewusstsein. Sie erfahren wie die Körperhaltung von Lebenshaltungen geprägt wird und wie beides verändert werden kann.

Nicht nur Symptome werden behandelt, sondern der Mensch wird als Einheit von Körper, Geist und Seele gesehen.

In unseren Ausbildungen werden die SchülerInnen psychosomatisch geschult und erfassen beim aufmerksamen Zuhören die seelischen Hintergründe und bringen diese durch sorgsames Körperlesen mit den somatischen Ursachen in Verbindung. Dann folgen die gezielten Körperberührungen. Ziel ist, den Körper wieder in seine natürliche Ausrichtung zu bringen und den Menschen im Idealfall von seinen Beschwerden zu befreien.

Sie erfahren in einer Rebalancing Behandlung, wie sich jeder Winkel Ihres Körpers mit Wärme füllt. Zur Behandlung von Schmerzen, speziell des Bewegungsapparates, ist Rebalancing ebenfalls geeignet, da es Verspannungen und die dadurch verursachte Schieflage ausgleicht.

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Vom Herzen durch die Hände

Körper- und Faszienberührungen sind nicht nur eine Frage der Technik. Deswegen sprechen wir in unseren Rebalancing Ausbildungen von Berührungs-Dialogen. Wir geben und empfangen Botschaften – als Begleiter und als Empfangende. Jeder Körper, also jeder Mensch ist e i n z i g a r t i g. So auch sein Gewebe.

Verschiedene Atem- und Herzmeditationen unterstützen mich darin, eine direkte Verbindung mit dem eigenen Herzen aufzunehmen. Von diesem Platz sich ausdehnend, spüren und berühren wir die Einzigartigkeit eines jeden Menschen und seiner Bedürfnisse.

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There is no body like your body

So entsteht eine Präsenz und eine Empathiefähigkeit, die nicht beurteilen oder verändern will, sondern mitfühlend wahrnimmt und akzeptiert.

Rebalancing, ausgeführt mit dieser Haltung, leitet einen Heilprozess in Bewegung.

Jeder freiwillige Austausch von Berührung sensibilisiert uns mehr für Liebenswürdigkeit, Geduld, Freude, Güte und Vertrauen.

Gesundheit ist möglich

Die Faszien entwickeln sich aus einem Keimblatt, dem Mesoderm, fortdauernd und intelligent zu wichtigen Körperstrukturen. Ausgehend vom Augenblick der Zeugung vereinigen, verbinden und durchdringen sie alles in unserem Körper.

Dieser Prozess des Entstehens, Reifens und Wachsens findet kontinuierlich bis heute in einem eigenen Rhythmus statt. Ich denke sagen zu können, dass dieser Rhythmus mit dem Zusammentreffen und Verschmelzen des Spermiums mit der Eizelle begann. Diese Grundbewegung ist die Basis für alle Bewegungen, die uns bis heute und bis zu unserem Tod hin begleiten, wie die ununterbrochenen Bewegungen des Meeres.

Diesen Körperrhythmus erfahren wir jederzeit. Am einfachsten über unseren Atem und unseren Herzschlag. Unsere Körperrhythmen passen sich den wechselnden äußeren Anforderungen an, sie gliedern diese ein und schaffen damit ein immer neu werdendes Gleichgewicht.

Damit es aufrechterhalten werden kann, bedarf es, dass wir den natürlichen Rhythmus zulassen. Im Wechsel von Entspannung und Anspannung, wohligen und unwohlen Gefühlen, Gedanken und Stille, festem und weichem Muskeltonus entfaltet sich unser Leben.

Analog finden wir diese Wechselbeziehungen in der Natur bei Ebbe und Flut, Sonnenauf- und Untergang, Sonnenschein und Regen oder den Jahreszeiten. Wir entdecken ein ununterbrochenes Wechselspiel zwischen Kommen und Gehen in allem, was lebt. Wir finden nichts in dieser Welt, das keinen Rhythmus hätte.

 

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Gesundheit ist hier und jetzt möglich. Wir brauchen dafür normalerweise keine außergewöhnlichen Behandlungs- oder Vorsorgemaßnahmen.

Ganz gleich, welchen Beruf wir ausüben, besteht Die größte Gefahr für uns darin, dass wir über eine zu lange Zeit etwas allein machen, ohne uns eingebunden zu fühlen. Es ist, als ob sich eine Zelle oder ein Organ aus dem abgestimmten Körper-Rhythmus löst. Das kann (irgendwann) in die Krankheit führen.

Im Bauch der Mutter sind wir in Resonanz mit ihr. Unser Leben beginnt normalerweise mit der Erfahrung von Harmonie. Wir sind im Einklang mit allem.

Bei unserer Geburt verlassen wir diesen Resonanzraum und betreten einen anderen, den der Welt, in der wir auch heute noch leben. Gelingt es uns, bewusst mit unserem Herzen in Verbindung zu sein, unserem wohl stärksten Impulsgeber, dann sind wir im Kontakt mit allen Herzen dieser Welt. Wir erleben unseren Eigenrhythmus und sind zugleich verbunden.

Unsere Verantwortung ist, unserem Körper und unser Seele, so, wie wie wir sind, auf kluge, achtsame und freundliche Art zu begegnen. Mit allen polaren Facetten:

Schönheit und Leiden
Verspannung und Aufrichtung
Ängste und Freuden.

Es ist nicht leicht, anzunehmen, was ist, aber es ist das einzige, worauf es ankommt.

Wenn uns das gelingt, erfahren wir, dass jedes Körpergefühl seinen Wert hat, und wir entdecken ein reiches Maß an Freiheit und Mitgefühl gegenüber jedem Körper, gegenüber jedem Menschen.

„Der Mensch ist ein Teil des Ganzen, das wir Universum nennen, ein in Raum und Zeit begrenzter Teil. Er erfährt sich selbst, seine Gedanken und Gefühle als abgetrennt von allem anderen – eine Art optischer Täuschung des Bewusstseins. Diese Täuschung ist für uns eine Art Gefängnis, das uns auf unsere eigenen Vorlieben und auf die Zuneigung zu wenigen uns Nahestehenden beschränkt.

Unser Ziel muss es sein, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir den Horizont unseres Mitgefühls erweitern, bis er alle Wesen und die gesamte Natur in all ihrer Schönheit umfasst.“

Albert Einstein

Gedanken und Schmerzen

Als Menschen besitzen wir die Möglichkeit, z.B. von Erfahrungen zu lernen oder die Zukunft zu planen. Bei Schmerzen kann dies zum Nachteil gelangen. Obwohl keine Gewebeschäden vorliegen kann es passieren, dass unser Gehirn Signale als Alarmsignale fehl deutet – und wir dies als Schmerzen wahrnehmen.

Ähnlich dem Nocebo-Effekt entsteht in uns eine Erwartungshaltung, dass bestimmte äußere Einwirkungen Schmerzen auslösen werden. Jeder der schon mal viele Nebenwirkungen auf Medikamenten Beipackzettel gelesen hat – oder beim Pathologie-Unterricht Symptome lernt und danach sicher das eine oder andere Symptom entwickelte, kennt dieses Phänomen.

Diese entwickelten Schmerzen sind tatsächlich vorhanden – so finden sich in einem MRT (Magnet-Resonanz Tomographie) Gerät die Schmerzzentren im Gehirn deutlich aktiv – obwohl „nur“ Gedanken aktiv sind.

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Diese Tatsache ist von Bedeutung, wenn wir mit Schmerzpatienten arbeiten. Eine Vorstellung allein reicht aus, damit Gewebe an Schmerzbereichen anschwellen kann. „Das tut schon weh, wenn ich nur daran denke„!

Diese Reaktion ist verständlich, wenn wir uns daran erinnern, dass unser Gehirn uns vor a l l e m, was gefährlich für uns ist, schützen will.

Gedanken und Angst vor bestimmten Aktivitäten, oder Angst davor, dass es wieder weh tun könnte, können Schmerzen verstärken.