Beginnen

Entwicklung beginnt, indem wir uns als Subjekte begegnen

Wir Menschen sind zutiefst soziale Wesen, und sind angewiesen auf ein Du, auf ein Gegenüber, auf andere Menschen. Wir sind Einzigartig. Zugleich benötigen wir ein Gefühl von Eingebunden sein, von Nähe oder Geborgenheit.

Wir sind ein Leben lang in der Lage uns grundlegend zu verändern. Diese Veränderung werden wir nur beginnen, wenn wir es selbst wollen. Dazu ist es hilfreich, wenn die angestrebte Veränderung in unserem Wesen, unserer inneren Natur entspricht. D.h. wenn wir auf diesem Weg erfahren, dass wir uns lebendiger, glücklicher, authentischer wahrnehmen, als zuvor.

Was hindert Menschen, ihre in Ihnen angelegten Begabungen und Potentiale weiter zu entwickeln?
1. Das Erleben von Inkohärenz; d.h. dass erlebte Probleme und Schwierigkeiten als zu groß / mächtig erfahren werden.
2. Die Erfahrung von (zuviel) Kohärenz; wenn alle Schwierigkeiten von anderen abgenommen und beseitigt werden.
3. Die Erfahrung von anderen uns wichtigen Bezugspersonen als Objekt behandelt zu werden.
Diese Erfahrungen lassen die in jedem Menschen angelegte und vorhandene Offenheit, Beziehungsfähigkeit, Einfühlungsvermögen und Gestaltungslust verschwinden.

Was fördert die Entwicklung von Entdeckerfreude, Offenheit und Gestaltungslust?
Sobald wir uns als Subjekte begegnen, beginnt Veränderung. Subjekt sein erfordert die Bereitschaft, uns einander zu zeigen, als individuelle Wesen. Wir dürfen uns gegenseitig einladen, ermutigen und inspirieren, uns in unserer Verletzbarkeit, in unseren Bedürfnissen und in unserer Vielfalt unserer erlebten Erfahrungen zu begegnen. Das ist dann das Geschenk, dass wir einander weitergeben dürfen. Unsere Lebendigkeit!

Ich befinde mich gerade in Thun in der beginnenden Rebalancing Ausbildung. Ich bin Teil dieser Entwicklung. Das ist das wunderschöne an meiner Arbeit und meines Lebens: die fortwährende Erfahrung von Inspiration und Veränderung.

Das Wesen des Lebendigen ist Berührung. Diese lässt sich weder planen noch bewusst herbeiführen. ES ist Geschenk. Ich darf empfänglich und dankbar sein für den Kontakt zu dieser Kraft. Dem unzerstörbaren Gefühl von Verbundenheit mit dem eigenen Körper und der damit einhergehenden übersprühenden Lebensfreude. Mich begrüßen und erinnern heute die Magnolien auf meinem Weg zu mehr Entdeckerfreuden und Gestaltungslust.

Ich freue mich auf jeden Menschen, jedem Lebewesen, dem ich auf diesem Weg begegnen darf.