Ermutigung zur Selbstliebe

„Viele Schwierigkeiten im Leben sind Beziehungsschwierigkeiten zu anderen Menschen. Sie führen dazu, dass die Betroffenen auf irgendeine Weise versuchen, die Probleme in den Griff zu bekommen, indem sie sich mit dem anderen beschäftigen. Der andere ist ja die Ursache der Schwierigkeiten. Wäre er anders, hätte man diese Sorgen nicht.“
Michael Lehofer

Leider, leider, leider sind es nicht die anderen Menschen – die ich ändern kann. Aber es gibt einen den ich ändern kann: mich!
Das ist die frohe Botschaft.

Ist das zu radikal? Das mag radikal klingen, macht (mit etwas Übung) das Leben lebenswerter. Den/die Andere kann ich sowieso nicht ändern.

Indem ich beginne „Ja“ zu mir zu sagen, übernehme ich Verantwortung für mich, d.h. für meine Gedanken, für meine Taten, für meine Worte etc.. Die Eigenverantwortung unterstützt Heilungsvorgänge, unterstützt Beziehungsklärungen und befreit mich aus einer „Opferrolle“.

Mit der „Ich sage Ja zu mir“ Meditation fördern wir außerdem Berührungskompetenz, denn so wie ich als Behandler lerne, meine Stärken zu stärken, ist auch der/die Behandelte gefordert, Ja zu sagen, zu dem, wo ihre oder seine Grenzen liegen.

Das klingt paradox und ist paradox. Und es ist Heilung! Es ist eine Ermutigung zur Selbstliebe.