Wasser und Faszien

Fehlhaltungen, Bewegungsarmut und Stress werden den Faszien, also uns, körperliche Probleme bereiten.

Ebenso wichtig ist Wasser für unsere Faszien. Unser elastisches Bindegewebe ist ein riesiger Wasserspeicher – es besteht im Durchschnitt zu 70 % aus Wasser. Doch wie wird dieses Wasser gebunden?

Carla Stecco, Anatomie Professorin aus Padua, fand heraus, dass unsere Fibroblasten – Zellen, unterschiedliche Aufgaben ausführen. So werden in einigen Zellen Kollagen produziert, während andere Fibroblasten Hyaluronsäure herstellen.

Das Molekül Hyaluron ist das „Schmiermittel“ unserer Faszien. Es ist in der Lage, weitere Moleküle zu bilden und diese miteinander zu verzweigen, so dass eine Art Schwammstruktur entsteht. Und Schwämme können große Mengen Wasser binden.

Wenig Hyaluron = schlechtere Beweglichkeit

In der tiefen Faszie finden wir verschiedene Schichten von Bindegewebe – hier befindet sich idealerweise zwischen den Schichten unser Hyaluron. Falls nicht, dann wird das Gewebe rau und spröde, reibt aneinander und verfilzt.

Das Hyaluron sorgt dafür, dass die Gewebsschichten reibungslos unabhängig voneinander gleiten.

Gut ausgeführte tiefe Rebalancing Striche können den Wassergehalt erhöhen, Entzündungsstoffe austauschen und das Gewebe „reinigen“. Das hatte ich vor einigen Wochen schon einmal hier (in einem vorangegangenen Blog) beschrieben.