Faszien und Empfinden

„Je weiter die Technologie erlaubt, das Leben auf einer Mikroebene zu zu studieren, desto stärker werden die Beweise für dessen Komplexität und Intelligenz.“ Andreas Weber

Ich erlaube mir, mich von den Ergebissen der Faszienforschung emotional berühren zu lassen und beginne zu staunen. Ich sehe das Faszien-Netz in seinen unendlichen Bewegungen, bewegend wie das Meer; verbindend wie die Natur, wie jedes Lebewesen in der Natur.

Alles wird, ob Mensch, Tier oder Pflanze, wie von einer mächtigen Kraft zusammen gehalten. Möglicherweise dem Empfinden dessen was ihnen gut tut und was Ihnen schadet.

Wir sind Lebe – Wesen. Wir er – leben uns, unsere Mit – Menschen und unsere Um – Welt primär mit unseren Sinnen. Wir Empfinden.

Die Erfahrung, dass unsere Faszien auf unsere Emotionen reagieren und sich diese Gefühle verfilzend oder lösend auf das Netzwerk auswirken, dürfte ein jeder Mensch schon erlebt haben. Ein gutes Wort, eine empathische Geste, eine achtsame liebevolle Berührung wirken in bestimmten Situationen heilender als das beste Medikament, oder die beste therapeutische Technik, welche kühl, abweisend oder berechnend verabreicht wurden.

Deswegen ist das Empfinden – die Emotion – auch des Begleiters, in jeder Be – Handlung so wesentlich.

Von allen Wesen der Natur, können wir Menschen, die wir Schmerz, Isolation und Vergänglichkeit erleben, lernen.

Denn: auch nach größten Katastrophen erfahren wir, dass die Natur wieder auflebt, sich in Blüte verwandelt (und uns darin Hoffnung schenkt).