Stress und chronischer Rückenschmerz

Dr. Jonas Tesarz aus Heidelberg, kam in seinen Forschungen zu dem Ergebnis, dass das Schmerzempfinden bei Patienten mit einem hohen Stressanteil im Leben, Traumaerfahrungen und emotional belasteten Erlebnissen deutlich höher liegt, als bei Patienten ohne diese Erlebnisse.

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Das Schmerzempfinden prägt sich zudem besonders ein und findet in den tieferen Faszienschichten bei myofaszialen Reizen statt. Vermutlich ist das Gehirn im gewissen Sinn „voraktiviert“ und leichter erreichbar für chronische Beschwerden.

Dass Stress Rückenschmerzen über die Faszie auslösen kann oder verschlimmern kann ist nach Dr. Tesarz`s Meinung nicht mehr zu bestreiten. Er versucht den Schmerz zu lindern oder zu beseitigen, indem er direkt das Gehirn in seinen Therapien (EMDR) erreicht. Seine Versuche bestätigen diesen Ansatz.

Auch im Rebalancing arbeiten wir indirekt mit dem Gehirn. Mittels Gespräch, dem Körperlesen und tiefer faszialer Arbeit, beruhigen wir das Gemüt, erreichen emotionale Erfahrungen, die das Gehirn, und damit auch den Schmerz verändert.

„Das alles verbindende Gewebe ist der Ort, wo man die Ursachen für Krankheiten suchen muss. Und der Ort, wo Heilung beginnen kann. Dennoch müssen wir noch so viel begreifen über die Faszien.“
Dr. Carla Stecco, Mailand