Erfolgsfaktor Faszination

Du möchtest eine Körper- / KomplementärTherapeutische Ausbildung wie z.B. Rebalancing machen, bist aber unsicher, ob Du damit ausreichend Geld verdienen? …….. Oder du hast eine Ausbildung absolviert und unklar, wann der beste Zeitpunkt für den Start einer Praxis wäre? ……… Oder Du hast eine Praxis eröffnet und würdest gerne, dass mehr Klienten den Weg in Deine Praxis finden? ……..

Seit einiger Zeit erhalte ich (teilweise sehr hartnäckige) Werbemails von deutschen (oder internationalen) Anbieter: Mit mehr oder weniger großen Versprechungen, „wenn Du diesen Massage-Business-Kurs mit x-Modulen buchst, dann wirst Du erfüllt und glücklich Geld verdienen, Selbstvertrauen gewinnen, Marketing Formeln erhalten“ etc.. Meist verbunden mit einem „Bonus-„Angebot.

Es gibt eine einfache und kostengünstige Erfolgsformel, eine unbestechliche Einflussgröße, die wesentlich über die Möglichkeit von Erfolg entscheidet: Deine Faszination für Rebalancing!

Es gibt keinen größeren Erfolgsfaktor, wie Deine Ergriffenheit von den achtsamen, absichtslosen tiefen Berührungen, dem psychosomatischen Körperlesen, den herzlichen Fasziendialogen und von der Schönheit der unverwechselbaren, einzigartigen Menschen, die sich Dir anvertrauen.

Die Grundlagen der Faszination werden in einer qualifizierten Ausbildung, deren Lehrer und den Ausbildungsinhalten gelegt. Die unterschiedlichen Qualitäten verschiedener Lehrer werden unterschiedlich faszinieren. Wir sind von Rebalancing fasziniert. Faszination ist ansteckend!

Liebe ist die Grundlage

Heute schenkte ich einem Freund, der sich für die Zusammenhänge von Körper, Geist und Seele interessiert, das von mir verfasste Rebalancing Buch. Er las dann laut aus der Einführung: „Liebe ist die Grundlage dieser Arbeit. Jegliche Spannung verschwindet, wenn ihr mit Liebe begegnet wird.“

Da berührten mich meine eigenen Worte. So erging es mir schon einige Male, wenn z.B. Schüler aus dem Buch etwas erwähnen oder zitieren. Vor 11 Jahren wurde das Buch veröffentlicht. Nach wie vor ist es für mich die Grundlage für unsere Ausbildungen. Auch wenn ich heute einiges anders formulieren würde.

Wir berühren Menschen. Wie leicht lässt sich diese Körper – Herz – Weisheit vergessen. Worauf richtet sich mein Blick, meine Aufmerksamkeit, wenn ich Menschen berühre? Ganz im Sinne des 1. Korinther Briefes: „Wenn ich mit Menschen- und Engelzungen redete, aber keine Liebe habe, so bin ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.“ Wenn ich noch so hervorragende Techniken anwende, über bestes Wissen verfügte, aber keine Liebe habe ….

Touching (from) the heart

Das Erleben von Tiefe

Die grundlegende Hypothese in der Ökologie besagt, dass alles mit allem zusammenhängt. Dies trifft auf unser Körper- und Fasziengewebe zu.

Die Faszien bieten weitreichende Behandlungsmöglichkeiten. Es ist leicht mit den Faszien zu arbeiten; vorausgesetzt der Therapeut weiß, wie er dem Fasziennetzwerk in einem individuellen Dialog begegnet.

Es ist faszinierend und erbaulich zu sehen, wie schnell durch empathische, gezielte, tiefe Strich-Dialoge eine sofortige strukturelle körperliche Veränderung herbeigeführt wird.

Achtsamer „Counterstretch“ im Rebalancing

Der Schlüssel für die heilbringende äußere (und der inneren) Wandlung liegt in der faszialen Beschaffenheit unseres Körpers. Unser Körper hat sich ein Leben lang geformt und formt sich auch in Zukunft – aus den Erfahrungen und Gefühlen unser täglichen Erlebnisse. Wenn ich Menschen begegne und berühre, dann geschieht dies ausschließlich in der Gegenwart. Alles, was wir als Menschen sind, tragen wir in unserer Gegenwart mit uns.

Mithilfe des Werkzeugs des “Körperlesens” spüren wir Ursachen von Verspannungen und Schmerzen auf. Für den Körpertherapeuten sind in der äußeren Haltung des Körpers die inneren Einstellungen sichtbar. Der Körper erzählt anhand der Körperhaltung seine Geschichte,

Nicht Innen Nicht Außen

„Die abendländische Grenze zwischen dem Innen (privat, geheim, unterschließbar, heilig) und dem Außen (offenbar, messbar, veränderbar, ermordbar) ist endgültig gefallen“

Andreas Weber

Das Leben eines jeden Menschen ist
untrennbar mit dem Leben der Welt verwoben;
der Klient der die Praxis besucht und de
wahrgenommen und berührt wurde,
wird die Praxis in einer anderen Wahrnehmung verlassen.

Die Welt und der Mensch – weitergehend –
die Welt und die Lebewesen befinden sich
im gegenseitigen Wechselspiel.

Der Mensch und seine Umgebung,
wie er sie unmittelbar erfährt,
ist alles andere als ein festgelegtes Objekt;

Lebewesen sind vieldeutige Schwingungen,
die auf meine Empfindungen antworten und
diese rufen wiederum in mir Gefühle hervor.

ALLes ist mit ALLem verbunden

Der atmende Leib, der die Welt erfährt und bewohnt,
unterscheidet sich völlig vom schematischen Körper
z.B. aus einem Anatomiebuch. Jeder Leib ist anders, als der,
den ich zu sehen 
und fühlen gelehrt bekommen habe.

Der Körper ist keine komplexe Maschine,
deren Teile repariert werden müssen.

Der Leib den alle Menschen und jedes Lebewesen beleben und bewohnen ist ein Körper der Wahrnehmung und des Fühlens. Dieser Leib ist die Grundlage für die Begegnung und Berührung mit jedem Menschen, ja jedem Lebewesen, welches ebenso als wahrnehmender und fühlender Körper sich mir anvertraut.  Der lebendige Körper stellt Kontakt her (zu anderen und zu mir). Er ist es, der Reflexion, Denken und Erkenntnis ermöglicht.

Menschen sind auf Beziehungen eingestimmt. Ein-Blick in unseren Körper bezeugt,
dass jede Faser, jede Faszie, jeder Nerv – alle Organe in einem Beziehungsgeflecht leben. 

Deswegen kann und wird jede isolierende Betrachtung, - sei es der Blick auf eine anatomische Struktur (wie z.B. des M.iliopsoas, den Rücken etc.) oder sei es der isolierende Blick auf eine Krankheit oder ein Beschwerdebild, mich in die Irre, d.h. ebenso in die Isolation führen. 
LEBEN ist jedoch MEHR ALS ................ DIE DARSTELLUNG DES LEBENS .......... 
Leben ist FÜHLEN ...... ist AUSTAUSCH ......... ist BEDEUTUNG ......... ist ENTFALTUNG ..... ist NETZWERK ....... ist WECHSELSEITIGE BEZIEHUNG ....
"Das Geheimnis Gottes schläft im Stein, atmet in der Pflanze, regt sich im Tier und erwacht im Menschen." Thomas von Aquin
Häufig hat der Mensch den Kontakt zum Kosmos, zu den Kräften der Natur, zu seinen Mitmenschen, zu den Tieren etc. verloren und fühlt sich in seiner Welt nicht mehr zuhause.
Ungeborgenheit, Angst, alle möglichen Beschwerden und Krankheiten sind die Folge.
Beständigkeit ist eine Haltung
Begleiten heißt partizipieren heißt zur Anwesenheit kommen. Einfach da sein, ohne etwas Bestimmtes zu wollen - 
Im Schweigen vor jedem Gedanken, vor jeder Freude und jedem Schmerz - im Bewusstsein Zeit zu haben -
Eingetaucht sein in den Atem der Ewigkeit. Dann ändert sich alles, - Zeit, Raum und Gedanken;
Sehen, ohne zu urteilen. Alles darf zunächst so sein, wie es ist.
Beständigkeit ist eine Haltung, die wesentlich für einen Weg der Begleitung erscheint. Lebendigkeit erfahren wir in unserer Verbindung zu anderen Lebewesen.
Jeder Körper eines Lebewesens zeugt von Spuren, die wir deuten und spüren, da wir selbst Körper sind.
Innen ist Außen zugleich.

"Was ihr Inneres ist, gelebte Bedeutung, ist zugleich ihr Äußeres, gestaltgewordene Bedeutung." Andreas Weber

Ermutigung zur Selbstliebe

„Viele Schwierigkeiten im Leben sind Beziehungsschwierigkeiten zu anderen Menschen. Sie führen dazu, dass die Betroffenen auf irgendeine Weise versuchen, die Probleme in den Griff zu bekommen, indem sie sich mit dem anderen beschäftigen. Der andere ist ja die Ursache der Schwierigkeiten. Wäre er anders, hätte man diese Sorgen nicht.“
Michael Lehofer

Leider, leider, leider sind es nicht die anderen Menschen – die ich ändern kann. Aber es gibt einen den ich ändern kann: mich!
Das ist die frohe Botschaft.

Ist das zu radikal? Das mag radikal klingen, macht (mit etwas Übung) das Leben lebenswerter. Den/die Andere kann ich sowieso nicht ändern.

Indem ich beginne „Ja“ zu mir zu sagen, übernehme ich Verantwortung für mich, d.h. für meine Gedanken, für meine Taten, für meine Worte etc.. Die Eigenverantwortung unterstützt Heilungsvorgänge, unterstützt Beziehungsklärungen und befreit mich aus einer „Opferrolle“.

Mit der „Ich sage Ja zu mir“ Meditation fördern wir außerdem Berührungskompetenz, denn so wie ich als Behandler lerne, meine Stärken zu stärken, ist auch der/die Behandelte gefordert, Ja zu sagen, zu dem, wo ihre oder seine Grenzen liegen.

Das klingt paradox und ist paradox. Und es ist Heilung! Es ist eine Ermutigung zur Selbstliebe.

Die Arbeitsteilung in unseren Gehirnhälften

Jedes menschliche Gehirn besteht aus zwei spiegelbildlichen Hälften – ähnlich der beiden Hälften einer Walnuss. Jede Gehirnhälfte oder Hemisphäre steuert die Bewegungen der gegenüberliegenden Körperseite.

Beide Hemisphären sind auf verschiedene geistige Funktionen spezialisiert. Die erstaunlichste Asymmetrie ist mit dem Sprechen verknüpft.

Die linke Hälfte ist zuständig für die Erzeugung der konkreten Sprachlaute, sowie auch für ihre Anordnung in syntaktischen Strukturen und für einen Großteil dessen, was Semantik genannt wird – das Verstehen von Bedeutung.

Die rechte Hemisphäre scheint sich nicht mit gesprochenen Wörtern zu befassen. Ihr Augenmerk liegt auf feinsinnigeren Aspekten wie Metapher, Allegorie und Mehrdeutigkeit – wie sie in Poesie, Mythos und Drama wiederzufinden sind.

Die linke Hemisphäre wird dominant genannt, weil sie oft das Wort und das Denken an sich reißt. Die stumme rechte Hemisphäre kann keinen Protest dagegen erheben.

Weitere Spezialisierungen betreffen u.a. dem Sehen und der Gefühlswahrnehmung

Unsere rechte Hemisphäre ist zuständig für ganzheitliche Aspekte des Sehens – sie sorgt dafür, dass wir den Wald und nicht die Bäume sehen – und reagiert mit dem passenden Gefühl auf emotional besetzte Situationen.

Patienten mit rechtshemisphärischen Schlaganfällen oder anderen Hirnausfällen sind oft von beneidenswerter Unbekümmertheit hinsichtlich ihrer Erkrankung, weil sie ohne die „emotionale rechte Hemisphäre“ einfach nicht das Ausmaß ihres Verlusts begreifen.

Auch die kognitiven Stile (das Wahrnehmen, Denken, Erkennen betreffend) der beiden Hemisphären ist beachtlich.

Im Zustand des Wachseins wird unser Gehirn mit einer erdrückenden Fülle von sensorischen Input-Daten überschwemmt, die alle in einer kohärenten (zusammenhängenden) Perspektive eingegliedert werden müssen.

Um kohärente Handlungen hervorzubringen, muss unser Gehirn dieses Übermaß an Einzelheiten sichten und zu einem verlässlichen und in sich schlüssigen „Überzeugungssystem“ ordnen – zu einer Geschichte, die angesichts der zur Verfügung stehenden Indizien einen Sinn ergibt.

Das bedeutet, dass das Hirn mit jeder neuen Information versucht diese bruchlos in unsere bereits vorhandene Weltsicht einzufügen . Vermutlich geschieht dies in der linken Hemisphäre unseres Gehirns.

Doch was geschieht mit Informationen, die sich nicht richtig zu- und einordnen lassen?

Anomalien werden vom Gehirn ignoriert

Unsere linke Hemisphäre verändert diese Anomalie so, dass sie in das vorhandene Bezugssystem passt und die Stabilität des Gehirns erhalten bleibt.

Dieser alltägliche Abwehrmechanismen verhindert, dass unser Gehirn in hoffnungslose Unentschlossenheit verfällt. Mit dem Preis des selbst „belügens“. Doch der ist vertretbar, angesichts der Kohärenz und Stabilität des Gesamtsystems.

Beide Hemisphären besitzen also fundamental verschiedene Bewältigungsstrategien.

„Die linke H. hat die Aufgabe, ein Überzeugungssystem oder Modell herzustellen und neue Erfahrungen in dieses System einzugliedern. Wenn sich die linke Hirnhälfte einer Information gegenübersieht, die nicht in das Modell passt, nimmt sie ihre Zuflucht zu Freud`schen Abwehrmechanismen, das heißt, sie verleugnet, verdrängt oder konfabuliert – sie unternimmt jede Anstrengung, um den Status quo zu erhalten.

Die Strategie der rechten Hemisphäre dagegen besteht darin, den „Advokatus Diaboli“ (z.B. bei einem rhetorischen Streit zunächst ganz bewusst die Position seines Gegners einnimmt, dies jedoch nur, um diese schließlich trotzdem zu widerlege) zu spielen. Wenn die aus dem Rahmen fallenden Informationen einen bestimmten Schwellenwert erreicht, entscheidet die rechte Gehirnhälfte, dass es an der Zeit ist, eine grundsätzliche Revision des gesamten Models zu erzwingen und ganz von vorne anzufangen.

Die rechte Hemisphäre veranlasst also beim Auftreten bestimmter Anomalien einen Paradigmenwechsel während die linke Hemisphäre unter allen Umständen versucht, an den gegebenen Verhältnissen festzuhalten.“ Dr. Vilaynur S. Ramachandran

Einladung zur Rebalancing Faszien Ausbildung

Bringe Dich und Deine Körperarbeit auf eine neue Seins-Ebene

Wir lehren Dich die spirituelle-, die handwerkliche – und die technische Ebene, gewürzt mit Prisen von Humor und Anatomie. Du kommst in Kontakt mit dem Wesen des Lebens – der Wandlung und der Inspiration – der Eigenen und der Deiner Klienten – hin zu mehr Balance und vollem Selbstausdruck. 


In einer ausgezeichneten Lernumgebung für Körper, Geist und Seele – einer gesunden Mischung aus Stadt- und Landleben – mit der Wahlmöglichkeit nach Stille an jedem Ort – dennoch mitten im Puls des Lebens, bieten unserer Ausbildungen seit 25 Jahren eine hohe Qualität – sichtbar repräsentiert durch unserer ehemaligen Schüler vor allem im deutschsprachigen Raum.

Wir haben viele Rebalancing Praktizierende ausgebildet, die regelmäßig wiederkommen und uns sagen, wie zufrieden sie mit ihrer neuen beruflichen Laufbahn sind – für sich Selbst und für ihre Klienten.

Richte Dich auf, wie eine Rose ….

Unterstützt von unserem neuen und bewährten Lehrteam führen wir Dich in eine neue Beziehung zu Deinem eigenen Körper und zu dem Deiner Klienten, indem wir Deine Fähigkeiten und Dein Verständnis für einzigartige Berührungen und die eigene „Berührbarkeit“ schrittweise ausbilden.

Wir alle sind begeistert wie eh und je von dieser Arbeit.

Bernd Scharwies
http://www.rebalancing.dehttp://www.rebalancing-schule.ch